Kein Krieg in Afrin

Kein Krieg in Afrin – unter diesem Slogan nahmen wir am 27.1. mit anderen linken und kurdischen Gruppen lautstark am Protest
gegen den Einmarsch türkischer Truppen in den östlichen Kanton des autonomen Gebietes Rojava teil.

Trotz der Kälte sammelten sich ca. 300 Teilnehmende zur Anfangskundgebung, an der nicht nur Solidarität zu den kämpfenden KurdInnen gefordert wurde, sondern auch den Abbruch Deutscher Waffenexporte an die Türkei und ihre Lakaien. Zusätzlich informierten Flyer und Redebeiträge über die neuesten Entwicklungen in der Region.
Der offensichtlichen Friedlichkeit zum Trotz beschlagnahmte die Polizei einige pro-kurdische Flaggen, die sie für verfassungsfeindlich betrachtet, obwohl eben jede Kräfte sogar vom deutschen Staat als strategische Verbündete gegen islamische Terror-Miliz IS anerkannt werden.

Dadurch ließen wir uns nicht aufhalten und zogen friedlich, aber bestimmt am Steintor vorbei durch die Kröpeliner Straße zum Doberaner Platz, an dem wir noch eine Abschlusskundgebung hielten. Auch danach war das Thema alles andere als erledigt und führte noch zu konstruktiven Diskussionen und dem Gefühl, Solidarität mit den Kämpfenden in Afrin gezeigt zu haben.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.