Es war nie falsch das Elisabeth-Heim zu besetzen

Sehr häufig wurde uns von Kritikern gesagt, dass wir den Student*innen den Wohnraum nicht gönnen würden und dass es nichts bringe, das Haus zu besetzen. 
Nein! Das, was wir tun ist richtig und wichtig! Anstatt nur zu reden und Unmut zu sähen, muss man handeln! Und da die Bevölkerung massiv ignoriert, getäuscht und übergangen worden ist und alle Mühen der letzten Jahre erfolglos waren, sind wir nun gezwungen von dem Mittel der Besetzung Gebrauch zu machen, um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Nur so konnten wir die derzeit laufenden Verhandlungen herbeiführen.

Wir machen das nicht aus reinem Eigennutz, sondern wir wollen die linken und bürgerlichen Kreise in Rostock dazu auffordern, gegen den Kapitalismus und die Gentrifizierung aktiv zu werden. 
Wir stehen für einen konstruktiven Wiederaufbau des Gebäudes und eine transparente Einbeziehung der Bürgerschaft. Unser Ziel ist, einen sozialen Freiraum zu schaffen, in dem jede*r Vorstellungen einer bunten Stadt ausleben kann. Selbstverständlich wollen auch wir alternativen bezahlbaren Wohnraum ermöglichen. Ist eine große Mensa und mehr Parkraum wirklich wichtiger als das?
 Doch selbst wenn wir Erfolg haben sollten, wird es natürlich nicht einfach werden. Das ist uns bewusst.

Es gibt viel zu tun, darum lasst uns jetzt gemeinsam aktiv werden!
Die Polizei verweigert den Unterstützer*innen zurzeit, uns mit Lebensnotwendigem zu versorgen. Sowas nennt man Belagerung und, um juristisch zu sprechen, passive Körperverletzung. Wir lassen uns von dieser Repression nicht einschüchtern und üben uns weiter in friedlichem Widerstand.

Leute, kommt her und zeigt Solidarität! Wir brauchen Eure Unterstützung, um dem Druck auch weiterhin standhalten zu können.
An dieser Stelle möchten wir allen bisherigen Supporter*innen „Danke!“ sagen. Ohne Euch wäre all dies nicht möglich gewesen. Ihr habt eine großartige Arbeit geleistet!

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